Vereinsinterne Radtouristik Veranstaltung 2012

Auf diesen Tag haben wir gewartet!!

Um 8.30 Uhr machte ich mich mit Jürgen auf den Weg zur „Fehn-Routen RTF“ nach Leer. Wir waren sehr früh dort angekommen, doch schnell bemerkten wir, dass schon viele Parkplätze besetzt waren und der erste Eindruck war, dass für unsere Breitengrade die RTF sehr gut besucht war. Später stellte sich heraus, dass es 159 Teilnehmer sein sollten. Gefühlt waren es mehr.

An der Anmeldung wurden wir gleich freundlich von Theo empfangen. Danach noch schnell einen Kaffee von der freundlichen Kaffeetante „Linda“, denn wo sonst gibt es morgens einen guten Kaffee für 50 Cent. Am Start traf ich dann auch noch Gustav, Jörg und Heinrich aus unserer Radsportgruppe des TuS Zetel. 5 Fahrer, das sind immerhin ¼ unserer Gruppe. Ebenfalls traf ich Michael aus Bremervörde, der heute in einem Orthopädischen Fahrradschuh unterwegs war.



Wir freuten uns auf eine schöne Tour, es sollte die erste in diesem Jahr für uns sein, bei der wir weder Regenjacke noch Windjacke gebrauchen mussten. Einfach alles kurz und gut. Pünktlich um 10.00 Uhr wurde in Gruppen gestartet. Wie schon vorher vermutet, ging es auch gleich in die Vollen und die 4 stand fast immer auf dem Tacho. Nach der ersten Kontrolle haben wir es dann etwas gemütlicher angehen lassen,doch es waren immerhin auch noch zwischen 33-35 km/h. Unsere Gruppe formierte sich aus Fahrern aus Wiesmoor, Westerstede und einigen Einzelfahrern, schnell spielte sich auch eine gute Gruppendynamik ein.

Nach einem langen Törn erreichten wir die K2, dort wurden wir von Mathias empfangen. Nach der Stärkung ging es auch in einem guten Tempo weiter. Unterwegs bemerkte ich das Fehlen meines Vereinskameraden Jürgen. An der K3 habe ich dann erfahren, dass er leider gestürzt ist und abgeholt werden musste. Ein langer Riss am Finger und einige Abschürfungen sowie ein verbogener Umwerfer. Vorab schon einmal gute Besserung und lass dir den Spaß an der RTF dadurch nicht verderben, leider passiert so etwas schon mal. Eine Bodenwelle ist ihm zum Verhängnis geworden.


Es gab natürlich wie immer einige, die die Strecke in ihrer Qualität bemängelten, aber wer selbst schon einmal eine RTF-Strecke geplant hat, wird schnell bemerken, dass es nicht immer ganz einfach ist alle guten Strecken miteinander zu verbinden, ohne über eine schlechte Wegstrecke zu kommen. Mein Eindruck von der Strecke war ein guter, es gab alles, was die Landschaft hergibt, von Fehnkanäle, Deiche und Moor - und eine RTF ist ja auch kein Rennen, da muss man halt mal bei schlechterer Strecke etwas langsamer fahren.

Nach der K3 ging es dann zum Highlight der RTF, der handbetriebenen Zugfähre über die Jümme. Viele Fahrer fuhren das erste Mal mit und waren beeindruckt von der Fähre. Danach ging es dann die letzten 5 km gut formatiert zum Ziel.

Es war eine schöne Veranstaltung und wir kommen im nächsten Jahr gern wieder. Ein Dank an Karola, Rainer und allen Organisatoren.